Fahrradgarage
Längst nicht jeder hat zu Hause einen Stellplatz für sein Fahrrad, der gleichermaßen
Trockenheit und Sicherheit bietet. Oftmals dient der Keller oder aber ein Schuppen zur Unterbringung der Drahtesel.
Doch wer weder über das eine noch das andere verfügt, für den bleibt (zumindest im städtischen Bereich) oft nur das
Treppenhaus, um das Fahrrad halbwegs sicher und zumindest trocken unterzubringen. Dies bringt häufig das Ärgernis
mit sich, dass man sein Fahrrad sogar zu hause abschließen muss. Doch wer über ausreichend Raum im Hof verfügt, für
den kann die Lösung in Form einer Fahrradgarage daherkommen.
Fahrradgaragen werden an öffentlichen Plätzen schon längst eingesetzt. So dienen sie häufig
an Schulen dafür, dass Schüler, die mit dem Fahrrad kommen, einen trockenen Stellplatz haben. Allerdings lassen
sich diese Fahrradgaragen an Schulen selten abschließen, da sie stets mehrere Fahrräder beherbergen. Deswegen
müssen sie dort gut beaufsichtigt sein, damit sie nicht zur Wühlkiste für Fahrraddiebe werden. Jedoch gibt es auch
zufriedenstellende Lösungen. So werden Fahrradgaragen an anderen öffentlichen Plätzen (wie z. B. an Bahnhöfen etc.)
häufig mit Pfandschlössern angeboten. Dort bieten sie dann auch nicht nur einen trockenen Stellplatz sondern auch
das gebotene Maß an Sicherheit.
Für den privaten Bereich lässt sich eine solche Fahrradgarage eigentlich mühelos
installieren. Es bedarf keinerlei baulicher Genehmigung, um eine solche Fahrradgarage aufzustellen. Denn an nicht
öffentlichen Plätzen dürfen Fahrradgaragen aufgestellt werden, ohne dass dazu eine amtliche Genehmigung nötig wäre.
Diese Regelung zählt in ganz Deutschland.
Meist sind Fahrradgaragen aus verzinktem Blech oder aus Kunststoff. Jedoch werden gerade
für den heimischen Bereich auch weit schönere Lösungen geboten. So gibt es auch optisch ansprechende Varianten aus
Holz, die mit Sinn fürs Schöne gefertigt werden und zu gefallen wissen. Schließlich soll eine Fahrradgarage im
privaten Bereich nicht wirken wie ein überdimensionierter Müllcontainer oder ein Behältnis für die
Altkleidersammlung. So kann eine Fahrradgarage den Hof dekorativ bereichern. Funktionalität und Ästhetik werden
gleichermaßen gewährt. Um nun auf die Funktionalität zu sprechen zu kommen: Geöffnet werden können
Fahrradgaragen entweder nach oben (mittels Gasdruckfedern wird das Dach angehoben) oder aber über Schiebeelemente
zur Seite. Ein Zylinderschloss dient als Diebstahlsicherung.
Garagen für Fahrräder bieten also all jene Vorteile, wie man sie auch von den "richtigen"
Garagen kennt. Das Fahrrad steht im Trockenen und ist gewissermaßen "weggeschlossen". So weiß man den eigenen
Drahtesel bestens versorgt und in Sicherheit. Und so viel Sicherheitsgefühl sollte doch zumindest in der eigenen
Behausung selbstverständlich sein.
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